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CO2-Fussabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

(10.08.2017) Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH, eine 100-Prozent-Tochter von Alpla, verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von Alpla kommt zu diesem Ergebnis.


ALPLA-rPET-Zertifikat-Team

Seit mehr als zwanzig Jahren ist Alpla, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält das Unternehmen an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte Alpla die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.


rPET reduziert CO2-Ausstoss und schont fossile Rohstoffe
Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“


Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet
Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäss ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.


www.alpla.com

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