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Die Fachzeitschrift für Werkstoffe –
Verarbeitung – Anwendung

Fakuma 2017: Full House zum 25. Geburtstag

(14.06.2017) Im Herbst 2017 feiert die Fakuma „standesgemäss“ ihren 25. Geburtstag. Die Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung findet vom 17. bis 21. Oktober 2017 wie immer in Friedrichshafen statt.


fakuma-2017

„Standesgemäss“ vor allem deshalb, weil zur Session 2017 der weltweiten Nr. 2 in der industriellen Kunststofftechnik und Kunststoffverarbeitung das Messezentrum in Friedrichshafen am Bodensee erneut komplett ausgebucht sein wird. Diesmal sind auch die bis dato ungenutzten Reserveflächen in den beiden Foyers am Eingang Ost und West einbezogen, um den Flächenwünschen der etablierten Aussteller sowie diverser Neu-Aussteller gerecht werden. „Standesgemäss“ aber auch, weil die mehr als 85.000 m² Brutto-Ausstellungsflächen mit rund 1700 Ausstellern aus 35 Nationen (inkl. Deutschland) belegt sein werden; der Anteil ausländischer Hersteller und Anbieter bewegt sich im Bereich von mehr als 35 %. Damit ist die Internationalität nochmals gestiegen im Vergleich zur Vormesse 2015.


Die Kunststoffindustrie muss sich teilweise neu erfinden!
Der anhaltende Trend zur Teilnahme an der im Technologie-Dreiländereck am Bodensee veranstalteten Fakuma ist aber wohl auch damit zu erklären, dass sich weite Teile der kunststoffverarbeitenden Industrien deutlich verändern (müssen) – sowohl neue Werkstoffe als auch neue Technologien/Verfahren verlangen nach angepassten Lösungen. Als Beispiele sind hier die 3D/4D-Print-Technologien sowie Verfahren und Prozesslösungen zur hoch effizienten Ver- und Bearbeitung von Hybrid-, Verbund- und Schichtwerkstoffen zu nennen. Besonders die Automobilindustrie und deren Zulieferer setzen wegen der vielschichtigen Anforderungen an bezahlbare Leichtbau-Strukturen immer mehr und tiefer als je zuvor auf die Möglichkeiten eines breiten Chemie-Portfolios. Die Prozesskette zur material- und ressourcenschonenden Ver-/Bearbeitung besagter neuer oder alternativer Materialien basiert wiederum auf solch elementaren Bausteinen wie neue Maschinen, angepasste Werkzeuge und Werkzeug-Normalien, integrierte Qualitätssicherungs-Systeme, regelbare hydraulische/pneumohydraulische/elektrische Antriebe sowie vernetzungs- und damit kommunikationsfähige Steuerungen samt Software – Stichwort Industrie 4.0.


Wissens- und Technologie-Transfer in Theorie und Praxis
Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist in der Praxis Spritzgiessen, ist Extrudieren, ist Thermo-Umformen, ist 3D-Printing, ist weitergehende Verarbeitung bis hin zur angedockten Baugruppen-Montage und sterilen Verpackung unter Reinraum-Bedingungen, etwa von medizintechnischen Komponenten und Baugruppen. Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist aber auch Nutzen stiftende Theorie in Gestalt von Vorträgen im bewährten und jedes Jahr ausgebuchten Aussteller-Forum. Hier präsentieren hochkarätige Fachleute in kurzen Referaten neue Technologien, verbesserte Verfahren, Produkt-Innovationen und neue Lösungsansätze für mehr Wirtschaftlichkeit in der Kunststoffteile-Fertigung und stehen anschliessend für einen tiefergehenden Meinungsaustausch zur Verfügung. Somit versteht sich die Fakuma auch in der 25. Ausgabe ihres erfolgreichen Bestehens als Innovationsmotor der Kunststoffindustrie in dem sie das Jubiläums-Motto: „Kunststoff trifft Business“ praxisgerecht darstellt und überzeugend vorlebt.


www.fakuma-messe.de


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