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Maschinenbauer Maplan auf Wachstumskurs

(28.07.2017) Maplan baut die Produktion in der Slowakei aus. 4,5 Mio. Euro wird der Spezialist für Elastomer-Spritzgiessmaschinen in diesen Standort investieren. Der Spatenstich war am 27. Juli 2017, eröffnet wird im März 2018.

Pressebild-Maplan-Slowakei

Martin Stoličný, Architekt, Philippe Soulier, Eigentümer, Ingrid Soulier, Eigentümerin, Juraj Říha, Bürgermeister Malacky, Wolfgang Meyer, CEO Maplan, Aleš Hreha, Strabag, Leo Heidegger, CFO, Tomáš Moc, Strabag (v.l.). Bild: Maplan



Insgesamt investiert das österreichische Familienunternehmen bis Anfang 2018 20 Millionen Euro in neue Fertigungsstätten. Mit rund 50 Millionen Euro verzeichnet Maplan 2017 den stärksten Umsatz und die beste Auftragslage der Firmengeschichte.


Die Fertigung von Schaltschränken läuft in Malacky (Slowakei) bereits seit 2015 erfolgreich. Jetzt wird erweitert: Die Vorproduktion wird ausgeweitet, die Fertigung von Metallteilen und die Montage von Baugruppen wird gestartet. 18 Mitarbeiter sind bereits in der Slowakei beschäftigt, auf über 50 Mitarbeiter soll in den nächsten Jahren aufgestockt werden. Auf dem 30.000 Quadratmeter grossen Grundstück werden eine 3.500 Quadratmeter grosse Werkshalle wie auch ein 400 Quadratmeter grosses Bürogebäude entstehen. Der Standort zwischen Wien und Bratislava bietet eine perfekte Anbindung und Infrastruktur. Das Betriebsgelände bietet zudem Potenzial zur Erweiterung.


Die Wirtschaftsprognosen für Österreich mussten gerade nach oben korrigiert werden, und diesen Drive spürt der Maschinenbauer auch in den Zahlen. Neue Mitarbeiter wurden aufgenommen, die Investitionen erhöht. Mit dem neuen Werk in Kottingbrunn und der Umstellung von einer Einzelplatz- auf eine Taktfertigung kann 2017 die Produktionskapazität auf über 500 Maschinen jährlich verdoppelt und die Durchlaufzeiten um 30 Prozent verringert werden.


Wachstumskurs auch in Europa

Auf dieser Hightech-Produktion in Europa ruht sich Maplan aber nicht aus, denn 72 Millionen Euro Umsatz lautet das Fünfjahresziel. Um das zu erreichen, wird jetzt in zwei neue Maplan-Werke investiert. Ab September wird in China für den asiatischen Markt produziert, 130 Kilometer von Kottingbrunn entfernt werden in der Slowakei jetzt Komponenten und Baugruppen vorproduziert. „Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir als Best-Practice-Company weiterhin die Industriestandards im Bereich Gummi-Spritzgusstechnik setzen werden. Mit dem Service dort, wo es gebraucht wird: vor Ort. Unsere Mitarbeiter können sich darauf verlassen, dass Maplan durch Wachstum und Expansion weiterhin für Beschäftigung und Entfaltung stehen wird“, sagt Maplan-Geschäftsführer Wolfgang Meyer.

www.maplan.at

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