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Die Fachzeitschrift für Werkstoffe –
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Zum 2. Mal Arburg-Preise vergeben

(27.07.2017) Am 14. Juli 2017, dem Tag der Fakultät für Maschinenwesen, erhielten Leistungsträger der Technischen Universität München (TUM) zum zweiten Mal Arburg-Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen.

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Arburg kooperiert seit vielen Jahren mit der Technischen Universität München. Dazu gehört seit letztem Jahr auch die Auszeichnung einer herausragenden Dissertation und einer herausragenden Masterarbeit. Alle Professoren, die sich an der Fakultät mit den Themen Kunststofftechnik, Medizintechnik und verwandte Gebiete beschäftigen, waren im Vorfeld aufgefordert worden, geeignete Kandidaten für den Arburg-Preis zu nominieren. Ausgewählt wurden die Preisträger schließlich von einer Jury, bestehend aus vier Professoren für Maschinenwesen der Technischen Universität München.


Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser vom Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth konnten die Arburg-Preise an Dr. Andreas Schmideder für die beste Dissertation und Benjamin Winkeljann für die beste Masterarbeit an der Fakultät Maschinenwesen überreichen.


Die beste Dissertation
Bei dem Dissertationspreis fiel die Wahl auf Dr. rer. nat. Andreas Schmideder. In seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Kontinuierliche Prozessführung in miniaturisierten Rührkesselreaktoren“ erforschte und realisierte er neue Möglichkeiten für die kontinuierliche Prozessführung in miniaturisierten Einwegbioreaktoren aus Kunststoff. Seine Forschungsarbeiten, die von sehr großer Bedeutung für die Effizienzsteigerung in der mikrobiellen Bioprozessentwicklung sind, führten aufgrund ihrer großen Anwendungsbreite zu zahlreichen Publikationen in internationalen und renommierten Fachzeitschriften. So gelang im z. B. weltweit erstmalig die direkte Übertragung eines komplexen biotechnologischen Produktionsprozesses vom Maßstab 0,01 auf 1.000 Liter. Seine Forschungsergebnisse sind Grundlage für weitere Promotionsvorhaben am Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik.


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Die beste Masterarbeit

Bei den Masterarbeiten hatte Benjamin Winkeljann die Nase vorn. In seiner Arbeit mit dem Titel „Friction and wear on the cornea-contact lens-interface lubricated with biopolymers“ beschäftigte er sich mit Reibung und Verschleiß an der Schnittstelle zwischen Hornhaut und mit Biopolymeren geschmierten Kontaktlinsen. Auch aufgrund der hohen praktischen Relevanz erhielt er ebenfalls ein einstimmiges Jury-Votum. Er habe zudem im Hinblick zum aktuellen Stand der Forschung seine Ergebnisse deutlich besser dargestellt als die anderen Kandidaten.


www.arburg.com


Bilder: TUM



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