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Die Fachzeitschrift für Werkstoffe –
Verarbeitung – Anwendung

Ems-Chemie am Tag der offenen Tür

(18.06.2019) Am vergangenen Samstag öffnete die Ems-Chemie ihre Tore für die Öffentlichkeit und sie kamen in Scharen. 13'800 Besucher sowie rund 150 Gäste aus Wirtschaft und Politik besuchten den grössten Bündner Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner.


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13'800 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür der Ems-Chemie.



Auftakt machte der rund eineinhalbstündige Rundgang durch die Werksanlagen: Nach einer kurzen Zeitreise durch die mittlerweile 83-jährige Geschichte von Ems bestaunten die Besucher auf 1500 Quadratmetern über 3000 hochinnovative Anwendungen aus Ems-Spezialkunststoffen – von hochtemperaturbeständigen Automotorbestandteilen, über ultraleichte Fahrradkomponenten bis zum Spielkameraden und Multimedia-Roboter "Robi". Überall steckt Kunststoff aus Graubünden drin. Weiter ging es durch das Entwicklungszentrum, vorbei an den Rohstoffentladungsstationen, entlang unzähliger Rohrleitungen, durch weitläufige Produktions- und Verpackungsanlagen bis zum weltweit dritthöchsten Hochregallager, von wo aus die Spezialkunststoffe in alle Welt verschickt werden.

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Riesengrosses Interesse am Werksrundgang



Überraschende Informationen
Daneben gab es allerlei Fakten und neue Aspekte über das Traditionsunternehmen zu erfahren: So etwa, dass Ems jährlich 15 Millionen Franken in Umweltschutz und Sicherheit investiert und den Energieverbrauch seit 2001 um fast 50% reduziert hat? Oder dass Ems-Kunststoffe nur halb so schwer aber genauso robust wie Metall sind und bis zu 10 Mal rezykliert werden können? Oder dass in der Produktion 400 Säcke Kunststoffgranulat pro Stunde abgefüllt und per Bahn nach Rotterdam und per Schiff nach Asien transportiert werden? Auch über die vielfältigen Tätigkeiten und zukunftsträchtigen Ausbildungen wurde berichtet.

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Die werkseigene Feuerwehr zeigte ihr Können in einer Feuerwehrshow.



Attraktionen für Gross und Klein
Die werkeigene Feuerwehr präsentierte nicht nur ihre hochmodernen Löschfahrzeuge und Ausrüstungen, sondern zeigten ihr Können gleich in einer eindrücklichen Feuerwehrshow. Die sympathische Hundeshow zog nicht nur "Hündeler" in ihren Bann und der "Mungga-Trail" (die gigantische Kugelbahn mit über 120 Metern Länge und unzähligen Kurven, Loopings und Hebevorrichtungen – von Ems-Lernenden eigens für diesen Tag entwickelt) faszinierte nicht nur die vielen Kinder. Anziehungspunkte waren auch das 33 Meter hohe Nostalgieriesenrad mit Blick über den Werkplatz und die kurzweilige Rundfahrt durch das ganze Ems-Werk.


Nach dem Motto "aus der Region für die Region" wurde den Besuchern schliesslich auf dem grossen Festplatz vielfältige Unterhaltung aus Graubünden geboten. Neben Bündner-Politgrössen waren auch Alt- Bundesrat und Ems-Ehrenpatron Christoph Blocher, Ems-Verwaltungsratspräsident Ulf Berg und natürlich die Ems-Chefin und Bündner Nationalrätin Magdalena Martullo mit dabei. Mit Witz und viel Charme führten die beiden Moderatoren Sven Epiney und Annina Campell den ganzen Tag durch das reichhaltige Programm.


www.ems-group.com


Bilder: Ems-Chemie


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Mungga-Trail und Riesenrad


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Auch das Staplerspiel war eine der zahlreichen Attraktionen.


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Ems-Chefin Magdalena Martullo und Moderator Sven Epiney


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Gastgeberin Magdalena Martullo und Ems-Ehrenpatron Christoph Blocher


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Festplatz: Für die 13‘800 Besucher wurden 12‘000 Würste gegrillt, 2500 Gemüsetaschen und 8000 Portionen Glacé herausgegeben.

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