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KVA in Afrika: Ein Schritt in die richtige Richtung

(02.11.2018) In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba ging am 19. August 2018 die Reppie-Müllverbrennungsanlage an den Start. Sie ist die erste Müllverbrennungsanlage Afrikas und gibt Grund zur Hoffnung, dass künftig Kunststoffabfälle nicht im Meer landen.


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Reppie Müllverbrennungsanlage in Addis Abeba: Die Projektpartner erhoffen sich, dass Reppie Vorbild für die Umsetzung weiterer Anlagen in den Grossstädten Afrikas wird.



Mit Reppie gibt es erstmals ein funktionierendes Entsorgungs- und Verwertungssystem für eine Grossstadt in Afrika. Die Abfälle landen nicht mehr auf Deponien oder willkürlich in der Umwelt. „Die Anlage in Addis Abeba hat eine thermische Leistung von 110 MW/h und eine installierte elektrische Leistung von 25 MWe. Sie beseitigt über 80 % der an sie gelieferten Siedlungsabfälle und maximiert gleichzeitig die Energierückgewinnung, um die dringend benötigte Energie für die Stadt bereitzustellen", erklärt Managing Director, Samuel Alemayehu von Cambridge Industries.


Die ausgekoppelte Elektrizität deckt rund 30 Prozent des Energiebedarfs von Addis Abeba. Weiterer Vorteil: Verwehungen von Abfällen in nahegelegene Gewässer sind durch das neue Müllmanagement auf ein Minimum reduziert. So landen letztlich weniger Kunststoffabfälle in den Weltmeeren.


Im Gegensatz dazu ist der im Abfall enthaltene Kunststoff für die Reppie-Müllverbrennungsanlage von grossem Nutzen. Denn aufgrund seines hohen Brennwerts liefert er die notwendige Energie zur Verbrennung des relativ feuchten afrikanischen Hausmülls. Und er ersetzt dabei die Zufuhr weiterer nicht regenerierbarer Ressourcen.


www.africawte.com


Bilder: Alexander Stewart


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Durch Abbau der Koshe-Müllkippe steht wieder Platz zur Verfügung. Die Deponiefläche entspricht der Anzahl von 36 Fussballfeldern.

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