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Mobil arbeiten in Shared Offices

(18.11.2020) Die Corona Pandemie schafft auch Raum für neue Ideen. Bei der Barlog Plastics GmbH, Overath , öffnet man sich zum Beispiel zukunftstauglichen Arbeitsplatzkonzepten mit „on demand“ geteilten Büros für mobile Mitarbeiter ohne Anwesenheitspflicht .


HomeOffice-Café_Robert Konnerth-Key Account bei BARLOG

Robert Konnerth, Key Account der Barlog Gruppe. Bild: Barlog



Peter Barlog, Geschäftsführender Gesellschafter der Barlog Plastics GmbH, sitzt in einem Raum im Haupttrakt des Firmengebäudes. Vor einigen Monaten war das noch sein Büro. Jetzt finden sich hier und in einem weiteren Zimmer jeweils zwei neue Schreibtische, abschliessbare Rollcontainer, ergonomische Stühle. Und natürlich das volle Anti Corona Paket inklusive Klimaanlage für den regelmässigen Luftaustausch und Desinfektionsmittel für die Reinigung der Hände. Nicht dass Peter Barlog, branchenweit auch bekannt als Organisator der renommierten Engelskirchener Technologie Tage (EKTT), jemals Anhänger eines überalterten Chefbüro Stils gewesen wäre. Aber das hier ist dann doch ungewöhnlich.


Des Rätsels Lösung: Peter Barlog hat sein Büro vor Wochen bewusst geräumt um Platz zu schaffen für sogenannte Shared Offices. Denn wer mag und im Betrieb nicht persönlich anwesend sein muss, darf bei Barlog Plastics auch in Zukunft im „mobilen Office“ bleiben. Wenn dort aber irgendetwas nicht geht, warten auf die mobilen Mitarbeiter am Firmensitz eben diese flexiblen Büros, in denen sie ihren Laptop aufklappen können. Ganz nach Bedarf und wann immer und wie lange sie möchten und vor allem: ganz bewusst ohne Anwesenheitspflicht. „Für viele Mittelständler wie uns gilt ein derartiges Entgegenkommen noch als ausgesprochen ungewöhnlich“, so Barlog, „aber wir möchten das einfach einmal versuchen.“


Mitarbeiter bewerten das mobile Arbeiten positiv
Hintergrund wie bei so vielen guten Ideen der jüngeren Zeit: Corona. Zwar konnte Barlog die Auswirkungen der Krise gut im Rahmen halten die Rede ist von „lediglich“ rund 20% weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem sahen sich die Geschäftsführer im Februar gezwungen, einige Mitarbeiter ins sogenannte „Homeoffice“ zu schicken. Das betraf nicht nur Büroarbeitsplätze: Sogar Produktions Mitarbeitern wurden Päckchen geschnürt, die sie zu Hause abarbeiten konnten. Auch der Jahresabschluss wurde ohne persönliche Treffen abgewickelt.


Aber manchmal tendieren Provisorien dazu, zu bleiben. So reagierten die meisten Mitarbeiter sehr positiv auf die neue Situation, erklärt Peter Barlog. Rund 80% hätten die Arbeit im Homeoffice beibehalten wollen. „Auch wir in der Geschäftsleitung konnten uns mit diesem Gedanken schnell anfreunden. Es hat sich herausgestellt, dass Vieles sogar effizienter lief als vorher. Vielleicht kommt man in Videokonferenzen ja schneller auf den Punkt?“ So fiel die Entscheidung, das Konzept beizubehalten, recht schnell. „Jeder, der nicht unbedingt im Betrieb anwesend sein muss, soll auch in Zukunft von zu Hause aus arbeiten können.“


Auf der anderen Seite kann die Arbeit „on the road“ alleine nicht die Lösung sein. Irgendwann muss man im Unternehmen vorbeischauen, um sich mit Kollegen und Kunden face-to-face kurzzuschliessen, nach dem Rechten zu sehen oder Sachen abzuholen, die man nicht mailen kann. Auch sensible Mitarbeitergespräche möchte sicher kaum einer am Bildschirm führen. Dafür braucht man Büros –die nun allerdings mehrere Tage die Woche nicht genutzt werden. Aus Sicht eines Kostenrechners sicherlich ein Alptraum.


Neue Synergieeffekte durch zufällige Teams
Die Lösung bei Barlog geteilte Büros: „on demand Arbeitsplätze für Mitarbeiter, die ihren Arbeitsalltag freier gestalten möchten Platz genug für dieses Experiment war da. Den üblichen Zwängen eines Bürojobs entfliehen, flexibel kommen, wann man möchte und zusammenpacken, sobald alles erledigt ist Flexibilität statt nine to five , so lange die Ergebnisse stimmen. Und ganz nebenbei kommt man vielleicht mit Kollegen ins Gespräch, die man früher höchstens flüchtig auf dem Flur gegrüsst hat vielleicht sogar mit Peter Barlog selbst, denn auch er hat sich für die neue Lösung entschieden. Wer weiss, was für Synergieeffekte aus diesem kreativen Umfeld heraus erwachsen.


www.barlog.de

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