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(05.07.2019) 20 Millionen Euro Infrastrukturprojekt der Greiner Bio-One in Frickenhausen: Spatenstich für Büroneubau und Produktionserweiterung.


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Spatenstich für Büroneubau und Produktionserweiterung bei Greiner Bio-One in Frickenhausen: v.l.n.r.: Jochen Jansen (Fraktion Die Piraten im Gemeinderat), Jürgen Haug (Fraktionsvorsitzender SPD im Gemeinderat), Martin Gneiting (Fraktionsvorsitzender Freie Wähler im Gemeinderat), Frank-Michael Wohlhaupter (Fraktionsvorsitzender CDU im Gemeinderat), Simon Blessing (Bürgermeister Frickenhausen), Heinz Schmid (Geschäftsführer Greiner Bio-One), Peter Greiner (Greiner Familiengesellschafterrat), Georg Heftberger (Geschäftsführer Greiner Bio-One), Christoph Greiner (Greiner Familiengesellschafterrat), Jakob Breuer (Geschäftsführer Greiner Bio-One), Mersid Rizvo (Prokurist Greiner Bio-One), Karl-Heinz Single (Inhaber Architektenbüro weinbrenner.single.arabzadeh), Thomas Besemer (Gottlob Rommel Bauunternehmung). Bildrechte: Greiner Bio-One/Michael Latz



Die Greiner Bio-One GmbH setzt ihr, im Jahr 2017 mit dem Bau eines neuen Hochregallagers begonnenes Infrastrukturprojekt, planmässig in 2019 mit dem Büroneubau und der Produktionserweiterung fort. Am Dienstag trafen sich die Geschäftsführer Heinz Schmid, Jakob Breuer und Georg Heftberger mit Peter und Christoph Greiner vom Familiengesellschafterrat der Greiner AG sowie dem Frickenhausener Bürgermeister Simon Blessing und den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien zum symbolischen ersten Spatenstich auf dem Firmengelände des weltweit bekannten Anbieters von Kunststoffprodukten für Laborbedarf in Frickenhausen.


Die Baukosten für die Produktionserweiterung liegen bei 4,5 Millionen Euro, der Büroneubau schlägt mit 3,1 Millionen Euro zu Buche. Mit den Kosten für das Hochregallager sowie der noch anstehenden Modernisierung der Bestandsgebäude und des Werksgeländes investiert Greiner Bio-One am Standort Frickenhausen insgesamt fast 20 Millionen Euro in eine optimierte Werkinfrastruktur, Materialversorgung und Logistik sowie eine Produktionserweiterung um 30 Prozent.

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Illustration des Büroneubaus von Greiner Bio-One. Bildrechte: Architektenbüro weinbrenner.single.arabzadeh



Moderne Anlage, vereinfachte Kommunikation
Bis Ende September 2020 soll nicht nur der Büroneubau mit über 1.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen, sondern auch die bestehende Produktionsfläche um über 1700 Quadratmeter auf insgesamt 5725 Quadratmeter erweitert werden. Dank des neuen Hochregallagers, das in 2018 in Betrieb genommen wurde, können die alten Logistikflächen für die Produktion umgewandelt werden. Auf zwei Ebenen verteilt werden dann in einer hochmodernen, automatisierten Anlage zum Beispiel Spezialprodukte für die Kultivierung und Analyse von Zell- und Gewebekulturen aus Kunststoff gefertigt. Es sind unter anderem eine integrierte ISO5-Reinraumzelle für die CELLCOAT-Produktion, also die Spezialbeschichtung der Oberflächen, geplant sowie eine hochmoderne Rollerflaschen- und Röhrchenanlage.


Der Büroneubau bietet Platz für 40 Mitarbeiter. Eine Verbindungsbrücke schafft kurze Wege zwischen den bestehenden Verwaltungs- und Produktionsgebäuden und vereinfacht die Kommunikation und Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen.


Voraussetzung für Wachstum
Im Zuge des Infrastrukturprojektes sind auch die Modernisierung der Bestandsgebäude sowie eine Neugestaltung des Betriebsgeländes geplant. Es entstehen dabei nicht nur neue Parkplätze, sondern auch 30 Fahrradstellplätze sowie eine neue Wegeführung zum ÖPNV. Zusätzlich zu den aktuell etwa 330 Mitarbeitern sind für die kommenden Jahre 40 Einstellungen geplant.


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